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Mensch & Lebensraum

NÄHER ZUSAMMENRÜCKEN DANK HOMEOFFICE

Blicke ich von meinem Büro nach draussen, sehe ich drei Ziegen. Neugierig die saftige Wiese erkundend. Alles ist ruhig und still, wie an einem Sonntagmorgen. Aber es ist Montag, ein normaler Arbeitstag, der nun im Homeoffice stattfindet. Rund 80 Prozent der CAS Belegschaft arbeiten seit gut einer Woche zu Hause. Und es funktioniert!

Was für eine weitsichtige Unternehmensstrategie es doch ist, stets in die neusten IT-Technologien zu investieren. Das zeigt sich in dieser Ausnahmesituation sehr deutlich. Ausgerüstet mit der notwendigen Software und Serveranschluss konnte jeder Mitarbeiter, jede Mitarbeiterin nun den persönlichen Computer oder das Notebook vom Stromnetz im Büro nehmen, nach Hause zügeln und dort an die Steckdose hängen. Eine schriftliche Anleitung zeigte Schritt für Schritt auf, wie das mit der Verbindung zum Server klappt und schon können wir alle auf die relevanten Daten zugreifen. Innerhalb weniger Minuten ist das Homeoffice betriebsbereit, die Arbeit kann wie gewohnt ausgeführt werden. Wir sind alle miteinander bestens vernetzt. Für Kontakte und Besprechungen stehen Telefon, Handy, E-Mail, Videokonferenzen, Skype oder Apps zur Verfügung. Wir sind digital unterwegs und das ziemlich intensiv. Der Austausch scheint mir trotz räumlicher Distanz enger, als je zuvor. Während im normalen Büroalltag kaum jemand Zeit findet, den anderen nach seinem persönlichen Befinden zu fragen, höre ich nun öfters die Frage «wie geht es Dir?». Ein Gefühl für Gemeinsamkeit lässt uns alle näher zusammenrücken. Ganz nach dem Motto: Wir packen das.

WIE GEHT ES DIR? DIESE FRAGE HÖRE ICH NUN ÖFTERS.

Kaffeepause in Altdorf,….schön aus Distanz….so vermischen sich der Kaffee und der Tee-Geruch nicht…

CAS hat sich frühzeitig mit möglichen Folgen des Corona-Virus auf das Unternehmen auseinandergesetzt. Wir haben anfangs März ein Pandemie-Team mit VertreterInnen aus allen relevanten Bereichen zusammengestellt und gemeinsam einen Pandemieplan mit einer konkreten Wegleitung für Homeoffice im Krisenfall ausgearbeitet. Parallel dazu überprüfte die IT technische Abläufe, Serverkapazitäten oder digitale Kommunikationsmittel. In der Folge hat sich CAS für eine etappierte Homeoffice-Variante entschieden. In einer ersten Phase zügelten die Risikogruppen gemäss BAG sowie alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, welche infolge Schul- und Kitaschliessungen Kinderbetreuung übernehmen mussten, ihre Computer nach Hause. In diesen ersten Tagen konnten wir wertvolle Erfahrungen sammeln, Kommunikationswege optimieren. Die erste Videokonferenz war freilich noch ungewohnt und es bedurfte etwas Geduld, bis alle Beteiligten hör- und sichtbar waren. Inzwischen arbeiten etwa 80 Prozent aller Mitarbeitenden von zu Hause aus. Das Pandemieteam trifft sich täglich zur Videokonferenz und informiert die MitarbeiterInnen anschliessend zur aktuellen Lage.

In diesen Tagen ein wichtiges Arbeitsinstrument: Die Wegleitung für die Mitarbeitenden enthält alle wichtigen Informationen zu IT und Arbeitsabläufen

DIE ERSTE VIDEOKONFERENZ WAR FREILICH NOCH UNGEWOHNT UND ES BEDURFTE ETWAS GEDULD, BIS ALLE BETEILIGTEN HÖR- UND SICHTBAR WAREN

Kreative Arbeitsplätze

Was für flexible Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter doch bei CAS arbeiten. Für das Homeoffice werden Estriche oder Kellerräume geräumt, Wohnzimmer abgetrennt, Schlafzimmernischen genutzt, der Küchentisch der WG besetzt oder auch mal Badezimmer umfunktioniert.

UND PLÖTZLICH WIRD IM BADEZIMMER GEZEICHNET

Autor: Linda Kolly, Luzern, 24. März 2020