Schwerverkehrskontrollzentrum Uri Erstfeld

1. Rang Wettbewerb

Das Schwerverkehrszentrum Uri entstand, um den Schwerverkehr zu dosieren und sicherer zu machen. Der Bau umfasst eine Fläche von 80‘000 m² und bietet Platz für ca. 380 Lastwagen. 

Neben einem Verwaltungsgebäude mit Büros, Inkassostellen und Schulungsräumen beinhaltet das Projekt eine Polizeikontrolle und eine technische Prüfhalle, WC-Anlagen sowie ein Restaurant. Das SVZ ist europaweit einzigartig und bringt als Teil der Nationalstrassen einen wichtigen Beitrag für Verkehr und Sicherheit. Innerhalb des Projektes wird unterschieden zwischen Schutzdachbauten und geschlossenen Volumen. Zu den Schutzdachbauten zählen Empfangs- und Ausfahrtsgebäude sowie die technische Kontrolle. Die Stützelemente bestehen aus Sichtbeton, die Tragstruktur aus gestrichenem Stahl. Zu den geschlossenen Volumen zählen Verwaltungsgebäude, Kontrollhalle sowie die Toilettenanlagen. Die Kontrollhalle ist mit einer pulverbeschichteten Blechfassade, das Verwaltungsgebäude mit Holz verkleidet. Die WC-Gebäude sind in Sichtbeton gehalten. Die landschaftlichen Qualitäten der Geländekammer sollen mit dem Schwerverkehrszentrum erhalten und verstärkt werden. Ausgangspunkt bildeten die Flussräume (Autobahn, Eisenbahn und Reuss), welche dem Tal folgen und wesentlich den Charakter des Tales bestimmen. Landschaft und Gebäude bedingen sich gegenseitig. Es entsteht eine gestalterische Einheit, die sich in die präzise gestaltete Landschaft einbettet und selbstbewusst in Erscheinung tritt. Klare lineare Grünstreifen gliedern den Platz in unterschiedliche Bereiche, dabei bilden Warteraum, Parkplätze und Ausfahrtsraum klare Zonen.

Auftraggeber

Amt für Tiefbau Altdorf

Projektumfang

Neubau

Leistungsumfang

Wettbewerb 1. Rang, Planung, Ausführung

Ausführung

2008 – 2009