2017 Wettbewerbe

Alters- und Pflegeheim Erlenhaus Engelberg

1. Rang - Sanierung und Erweiterung Alters- und Pflegeheim Erlenhaus, Engelberg

Rang für den „Bergkristall“

Dem anonymen Projektwettbewerb für einen Neubau für Alterswohnungen und die Sanierung des Alters- und Pflegeheim Erlenhaus in Engelberg ging ein selektives Verfahren mit vorgängig ausgeschriebener Präqualifikation voran. Darauf reichten zehn Architekturbüros ihre Vorschläge ein. Das CAS Projekt „Bergkristall“ wurde von der Jury auf den ersten Rang gesetzt und zur Weiterbearbeitung empfohlen.

„Neben den architektonischen, gestalterischen und ortsbaulichen Aspekten, besticht das Projekt mit betrieblich-funktionellen sowie innenräumlichen Qualitäten, insbesondere mit der der direkten Anbindung an das Erlenhaus über mehrere Geschosse. Die Projektverfasser reagieren auf die Aufgabe mit einem selbstbewusst geformten Baukörper, welcher als Anbau an das bestehende Gebäude anschliesst. Das Projekt sucht die grösseren Zusammenhänge mit dem Landschaftsraum und dem Dorf, und ergänzt den Siedlungsrand in seiner bestehenden Struktur“, kommentiert die Jury in ihrem Bericht den „Bergkristall“. CAS hat bewusst auf eine klare Formsprache gesetzt, den Gebäudekörper auf einer Grundform als Fünfeck aufgebaut. Der Neubau wird als Anbau an das 1982 erstellte Alters- und Pflegeheim Erlenhaus konzipiert. Er fügt sich in den Bestand ein, definiert den Ort jedoch selbstbewusst in seiner Formsprache. In seiner Grundform schmiegt sich der Gebäudekörper so an den Altbau, dass die bisherige Aussicht der einzelnen Zimmer weitestgehend gewährleistet werden kann. Das Volumen mit innenliegendem Lichthof wird sehr kompakt gehalten. Der Lichthof schafft als Zentrum eine grosszügige und stimmungsvolle innenräumliche Situation. Angegliedert an den Lichthof liegt in den einzelnen Geschossen jeweils ein Bereich zum Aufenthalt und zur Begegnung. Rundherum sind die einzelnen Wohnungen angeordnet.

Die Erschliessung des Neubaus erfolgt über einen direkten Zugang zum Altbau. Das Erlenhaus und der Neubau werden direkt verbunden, was eine wirtschaftliche Erbringung der Dienstleistungen ermöglicht.

Das Umgebungskonzept baut stark auf den bestehenden Strukturen auf. Typische bestehende Elemente werden aufgenommen und in die Gestaltung integriert.