Juli 2018 | Marcel Wyss, dipl. Architekt MA FH

Work and Travel: Zwischen Zebra und Laptop

Zweieinhalb Monate hat es gedauert, bis dieser Blog entstanden ist. Ja, reisen und arbeiten kann intensiv sein und bedarf einer klaren Vorstellung darüber, was ich erreichen / sehen / erleben will. Darum heisst das Thema in diesem Beitrag denn auch: Priorisieren für maximales Erlebnis!


Spannungsfeld Freizeit und Arbeit – wenn es plötzlich so viel zu sehen gibt:

Erste Priorität: Arbeit mit der gewohnten Qualität abliefern.
Zweite Priorität: Möglichst viele Eindrücke und Erfahrungen sammeln.

Doch wie erreiche ich diese Ziele?
Indem ich eine gute Wochenplanung erstelle, welche Arbeit, Freizeit-Aktivitäten und Zeit für mich persönlich beinhaltet. Diese Planung erstelle ich im Kalender, aus welchem dann auch für meine Mitarbeiter ersichtlich wird, wann ich erreichbar bin und wann nicht. Denn die Arbeitszeit ändert sich zum Beispiel hier in Spanien von 8.00-17.00 Uhr zu:

09.00-10.00 Uhr Yoga auf der Dachterrasse
10.00-14.00 Uhr Arbeiten und Meetings
14.00-15.30 Uhr Mittagessen
15.30-20.00 Uhr Arbeiten
20.00-24.00 Uhr Tapas essen mit Freunden

Meine Mitarbeiter erreichen mich wie gewohnt per Telefon, selbst die interne Telefonnummer wird direkt auf Skype auf meinem Handy weitergeleitet. Kurze Absprachen werden wie üblich per Telefon gemacht, für längere Meetings kommunizieren wir über Skype for Business mittels Videokonferenz und Bildschirmfreigabe. Eine gute Verbindung per Telefon und Skype ermöglicht einen engen Kontakt zu meinen Mitarbeitern auch bei einer grossen räumlichen Distanz. Zwar ist z.B. kein gemeinsames «Töggelen» in der Pause möglich, doch der Austausch über die Reiseerlebnisse kompensiert dies teilweise.

Nebst dem Kalender und dem direkten Kontakt ins Büro ist eine Priorisierung der anstehenden Aufgaben entscheidend:

-       Was ist wichtig und dringend? Was nicht?
-       Was mache ich heute?
-       Was mache ich diese Woche?

Dazu erstelle ich jeweils Ende Woche eine Übersicht, welche die Ziele für die nächste Woche und eine Auswertung der vergangenen Woche enthält. Dadurch erfolgt die Arbeit deutlich zielgerichteter und mittels der Auswertung verbessere ich mich von Woche zu Woche in der Planung.

Fazit: Mit der richtigen Planung läuft`s! Und ein Blogbeitrag muss dann halt mal einige Wochen hinten anstehen :)

Im nächsten Blogbeitrag erfahren Sie was meine Mitreisenden arbeiten, welche Arbeitsmodelle möglich sind und wie andere Kulturen mit Work + Travel umgehen.

Weitere Eindrücke auf meinem privaten Blog unter www.apropos.online