September 2018

Grundsteinlegung für städtebauliche Entwicklung

Am 21. September fand im Beisein zahlreicher Gäste die Grundsteinlegung für das Projekt "Reussacher" in Altdof statt. Ein Koffer mit Plänen und Dokumenten wurde nach alter Sitte im Baugrund versenkt. Nun gehts Stein auf Stein.


Um den Bahnhof Altdorf wird in den nächsten Jahren ein neues urbanes Zentrum entstehen. CAS hat im Areal Byfang Süd ein Pionierprojekt entwickelt. Urban. Flexibel. Ökonomisch. Der Bau umfasst 34 Mietwohnungen sowie Büroflächen. Nun ist die Grundsteinlegung erfolgt.

„Mit der Grundsteinlegung für das moderne Wohn- und Geschäftshaus legen wir gleichzeitig auch den Grundstein für die städtebauliche Entwicklung eines Gebietes, das bis anhin für Altdorf kaum eine Bedeutung hatte. Es ist die Realisierung einer Vision, der Zone rund um den Bahnhof Neat die Bedeutung zu verleihen, die ihr zusteht,“ so René Chappuis, Geschäftsleiter der CAS Gruppe AG, an der Grundsteinlegung, an der am Freitag Vertreter aus Politik, Wirtschaft von Investoren- und Bauseite sowie zahlreiche Gäste teilnahmen.  Es habe zwar etwas Mut gebraucht, auf diesem Gebiet ein Projekt zu entwickeln, führte Chappuis weiter aus. Doch CAS sei nach einer gründlichen Analyse vom Potential des Gebietes überzeugt. Und des Projektes, denn es setzt klare Zielvorgaben um. Das Konzept für das Wohn- und Geschäftshaus beim Neat Bahnhof Altdorf basiert auf umfassenden, die Demographie und den Mikrostandort berücksichtigende Analysen durch CAS Ökonomie. In der Folge setzte CAS Architektur das definierte Produkteprofil mit einer ertragsorientierten und gleichzeitig hochwertigen Aussen- und Innenarchitektur um. Den Nachfragesegmenten entsprechend umfasst das Projekt 34 Kleinwohneinheiten für mobilitätsaffine Personen jeder Altersstufe sowie Gewerbeflächen für Unternehmer, die von der unmittelbaren Bahnhofsnähe profitieren wollen.

Diese Konzeption vermochte auch die ASGA Pensionskasse Genossenschaft, St. Gallen, zu überzeugen, welche als Investorin auftritt. Rosario Cona, Unternehmensberater der als Investorin amtenden Pensionskasse ASGA, betonte den Faktor der langzeitlichen Betrachtungsweise eines Investitionsprojektes. Als Pensionskasse stehe man in der Verantwortung, nur in sichere, nachhaltige Anlagen zu investieren. Das Projekt Reussacher erfülle die entsprechenden Kriterien hervorragend.  

Freudentag für den Kanton

Das Gebiet Byfang Süd wird sich zur Drehscheibe des kommunalen und nationalen Verkehrs entwickeln dank Fernbus-Bahnhof, NEAT-Bahnhof sowie Park+Ride-Anlage. Das schafft ideale Bedingungen, für die Ansiedlung neuer Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe. Dimitri Moretti, Sicherheitsdirektor Kanton Uri betonte als Vertreter der Regierung die Wichtigkeit der Entwicklung des Gebietes Bahnhof für den gesamten Kanton: „Heute ist ein Freudentag für den Kanton Uri, weil die heutige Grundsteinlegung auch den Start für die Umsetzung einer Entwicklungsvision des Regierungsrates im Gebiet markiert.“ Der Regierungsrat arbeite seit rund zehn Jahren am Entwicklungsschwerpunkt Altdorf. Das Bahnhofprojekt sei wichtiger Impulsgeber für die künftige Entwicklung des ganzen Kantons. Dimitri Moretti: „Die ausgezeichente Erschliessung macht Uri für Unternehmen attraktiver, was Arbeitsplätze und Innovation schafft. Rund drei Jahre, bevor die ÖV-Verkehrsdrehscheibe ans Netz geht, sehen wir heute ein eindrucksvolles Zeichen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Diese Grundsteinlegung beweist, dass der Entwicklungsschwerpunkt rund um den Bahnhof nicht einfach eine „Kopfgeburt“ von Theoretikern ist, sondern konkrete, praktische Relevanz hat.“

Auch der Gemeindepräsident von Altdorf, Dr. Urs Kälin, bezeichnet die Bebauung des Gebietes Byfang Süd als grosse Chance für eine qualitative städtebauliche Entwicklung der Gemeinde und attestierte dem CAS Projekt eine wichtige Signalwirkung: „Das Projekt Reussacher ist ein Leuchtturm. Leuchttürme strahlen aus.“

Gebäude mit repräsentativen Charakter

Das Architekturkonzept orientiert sich an den Volumen des Quartierrichtplans. Das eingezogene Erdgeschoss lässt den Baukörper schweben und vermittelt dadurch eine gewisse Leichtigkeit. Mit der präzisen Positionierung des Gebäudes und dessen sechs Vollgeschossen wird für die Entwicklung des Bahnhofareals eine Signalwirkung erzielt. Die bandartige, klar gegliederte Struktur der Fassade verleiht dieser einen hochwertigen, repräsentativen Charakter. Jede Wohnung verfügt über eine Loggia. Der Ausbaustandard erfolgt massgeschneidert auf die Bedürfnisse der Zielgruppe.

Die Pläne dazu wurden für die Nachwelt sorgfältig in einen Koffer verpackt symbolisch an der Grundsteinlegung im Baugrund versenkt. Eine von allen Gästen unterzeichnete Urkunde findet sich ebenfalls im Koffer.

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